Seit dem 30. April 2026 gibt es das Spiel Adorable Adventures[1] für PlayStation 5, auf Steam, für die Xbox und im EPIC Store. Ich habe direkt nach dem Release reingeschaut und finde es wirklich zauberhaft.

Darum gehts
Nach einem Waldbrand wacht Boris, der kleine Frischling ganz allein irgendwo im Wald auf. Er macht sich direkt auf die Suche nach seiner Familie. Mit seiner feinen Wildschweinnase erschnüffelt er allerhand interessante Gerüche und darum geht es im ganzen Spiel.
Die feine Nase muss natürlich trainiert werden. Du steuerst Boris durch seine Welt, nimmst Gerüche auf, kannst sie aber noch gar nicht zuordnen. Du lernst Pflanzen, Pilze und andere Dinge kennen, um sie dan am Geruch zu unterscheiden.
Schnell findest Du zwar Deine Mutter, aber sie ist gefangen und Du allein kannst sie dort nicht befreien. Begib dich auf die Suche nach Deinen Geschwistern.
Spielmechanik
Die Steuerung ist wirklich einfach, gehen, springen, rennen, dem Geruch folgen und wenn es neue unbekannte Gerüche gibt, muss man diesen folgen, um sie zu erlernen. Man kann Zäune durchbrechen, Steine umstoßen oder gar mit umherliegenden Dingen wie Dosen oder Fußbällen spielen.
Nach und nach findet man zwar die Geschwister, aber auch diese muss man mit weiteren Aufgaben überreden, zu folgen.

Die Welt ist nicht groß, aber es gibt auch noch gefährliche Ecken, dort wo noch Glut vom Waldbrand schwelt. Asche oder Sand behindert das Riechen mit der feinen Nase und man muss geduldig erkunden, wo es weitergeht.
Auch kann man Dinge aufheben und mitnehmen, dies ist für diverse Nebenaufgaben durchaus hilfreich, ebenso kann man den Wald auch aufräumen, denn es gibt am Wegesrand nicht nur Sitzbänke, sondern auch Tische und Abfalleimer.

Begleitet wird das ganze von einem Parkranger, der die Geschichte erzählt oder auch etwas zum aktuell erkundeten Ort.
Kurzweilig ohne Hektik
Das Spiel ist trotz seiner Einfachheit nicht langweilig, man kann in Ruhe alles erkunden und es gibt keinen Zeitdruck. Wobei, eine Ausnahme sind die kleinen Rennen, in denen man Tore durchlaufen muss, aber da diese nicht zwingend sind, um im Spiel voranzukommen, kann man dies auch lassen.



Echte Sackgassen gibt es ebensowenig wie Kämpfe, so dass man auch keine Angst haben muss, zu scheitern. Steckt man mal irgendwo fest, gibt es im Menü den Punkt Befreien und man startet am Ausgangspunkt mit den bis dahin gefundenen und erkundeten Geschwistern und Dingen.
Die Haupt-Quest schafft man schnell durchzuspielen und danach kann man sich mit den kleineren Nebenquests beschäftigen, wenn man sich während des Spiels nicht eh schon davon ablenken lies. Vertraut dabei aber nicht nur auf die Nase, sondern hört auch genau in den Wald hinein.
Trailer zum Spiel
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