Vom Kölner Dom mit der Seilbahn über den Rhein

Teil 1 von 3 des Reiseberichts 2026.1 Köln
Reisebericht: 2026.1 Köln

Ein Wochenende in Köln, fix mit der Bahn hin, einmal rum und wieder zurück (3 Teile)

Für das Osterwochenende 2026 nahm ich Mutti und fuhr mit ihr nach Köln

So ging es am Freitag, 03.04., mit der Bahn direkt in die Rhein-Metropole, wo wir am Nachmittag ankamen und erstmal unsere Taschen im Kommerzhotel[1] direkt am Bahnhof hinterlegten.

Auf den Kölner Dom

Einmal durch den Bahnhof und wir standen vor dem Kölner Dom. Dazu muss ich ja eigentlich nicht viel erzählen, den die Hohe Domkirche zu Köln, so der offizielle Name, kennt doch eigentlich jeder. Nach nur 632 Jahren Bauzeit steht er da mit einer Höhe von 157,22 Meter.

Kölner Dom
Kölner Dom

Auf der Domplatte ist immer viel los, aber dennoch mussten wir nicht anstehen, um hineinzugelangen und und uns umzusehen. Das ist schon beeindruckend und wie ließen uns Zeit, alles genau zu betrachten, was zu der Zeit zugänglich war. Auch in die kleine Krypta stieg ich hinab.

Kaum waren wir aus dem Schiff wieder heraus, wurde auch schon niemand mehr für Besichtigungen hereingelassen, denn es war kurz vor einer Andacht. Aber es fehlte mir natürlich noch die Besteigung eines Turms. Das geht an einem Seiteneingang und während Mama unten in der Nachmittagssonne wartete, erklomm ich die 533 Stufen des Südturms, um auf die Aussichtsplattform auf 97 Meter zu gelangen.

Blick vom Kölner Dom über den Rhein
Blick vom Kölner Dom über den Rhein
Kölner Dom
Kölner Dom

Von hier hat man natürlich einen tollen Blick über Köln und da das Baurecht keine höheren Gebäude als den Dom zulässt, ist die Sicht sehr weit. Das lohnt sich auf jeden Fall mal hochzugehen.

Als ich wieder unten war, gingen wir zurück zum Hotel und checkten schließlich ein. Das kompakte Zimmer bot alles was wir brauchten, aber das Beste war die Aussicht auf den Dom, das hat Mutti sehr gefreut.

Zum Abendessen ging es mit der Stadtbahn nur eine Station bis Ebertplatz und dann ein paar Schritte ins Restaurant Namaste[2]. Ich hatte ja noch nicht genug indisches Essen im vergangenen Dezember[3] und so gab es für mich Dal, Samosa und Bhindi Masala zum Tagesabschluss.

Den Samstag, 04.04., begann ich mit einem Lauf den Rhein auf- und abwärts, bevor wir nach dem Frühstück mit der Stadtbahn bis zur Haltstelle Zoo/Flora fuhren. Mit der Stadtbahnlinie 18 waren das 3 Stationen vom Breslauer Platz/Hbf, wovon die ersten 2 unterirdisch verliefen.

Köln am Morgen
Köln am Morgen

Die Stadtbahn, eigentlich eine Straßenbahn, in Köln fährt die Bahn vor allem im Innenstadtbereich vorwiegend unterirdisch, wie eine U-Bahn, ist aber keine.

Jede Menge Grün

Die Flora ist der botanische Garten Kölns[4] und beherbergt auf 11 Hektar mehrere Gewächshäuser, einen schönen großen Gartenbereich mit größeren Teichen und mehr als 10.000 Pflanzen.

Der Eintritt ist kostenlos und auch schon im Frühling lohnt sich hier natürlich ein Besuch. Leider waren die Tropischen Schauhäuser noch im Umbau, so dass ein Zutritt nicht möglich war.

Botanischer Garten Köln
Botanischer Garten Köln

Wir verbrachten einige Stunden hier, schauten den Wildgänsen zu, wandelten entlang der Palmenallee und durchstreiften das Subtropische Gewächshaus. Im Gartenlokal Dank Augusta kehrten wir auch kurz auf ein Heißgetränk ein, bevor es weiter ging.

Per Gondel auf die andere Seite

Eine Seilbahn in Köln? Hier gibt es doch gar keine Berge.

Berge braucht es auch nicht. Direkt an der Stadtbahnhaltestelle Zoo/Flora kann man auch in die Seilbahn über den Rhein[5] steigen. Diese bringt einen in nur 6 Minuten auf die andere Seite in den Rheinpark. Das durften wir uns natürlich auch nicht entgehen lassen.

Seilbahn in Köln
Seilbahn in Köln
Blick zum Kölner Dom
Blick zum Kölner Dom

Die Seilbahn ist 935 Meter lang und bringt einen auf eine Höhe von bis zu 50 Metern über dem Rhein. Ein interessantes Erlebnis.

Auf der anderen Seite stiegen wir direkt in die Kleinbahn[6] durch den Rheinpark und fuhren eine Runde mit.

Bereits zur Bundesgartenschau 1957 wurde eine Kleinbahn errichtet mit einer Spurweite von 381 mm, die jedoch bereits nach einem Jahr eingestellt wurde. Zur Bundesgartenschau 1971 wurde abermals eine Kleinbahn errichtet, diesmal mit 600 mm Spurbreite und diese ist bis heute erhalten. Die Strecke ist 2 km und man benötigt mit allen Halten rund 15 Minuten für eine Umrundung.

Das machte Laune und wir gingen danach noch ein paar Schritte in den Rheinpark, um der Bahn nochmal beim Fahren zuzusehen, bevor es wieder mit der Seilbahn zurück auf die andere Seite des Rheins ging.

Da ab und an auch die Sonne immer mal wieder herauskam, nahmen wir die Stadtbahn zurück zum Hauptbahnhof und liefen dort hinunter zum Rhein. Da hier Schiffsfahrten starteten, überlegten wir nicht lange und machten es uns auf der MS Moby Dick[7] von KölnTourist gemütlich.

90 Minuten Kölner SkyLine Tour, erst den Rhein hinauf und dann wieder hinunter mit ein paar interessanten Infos zu den Gebäuden rechts und links des Rheins.

Danach liefen wir noch etwas durch die Altstad, vorbei bei Tünnes und Schäl, über den alten Markt mit Abstecher zum Römischen Abwasserkanal.

Den Abend schlossen wir im Buffet-Restaurant Sattgrün[8] ab.

Karte der Laufrunde:

Download file: Rhein_rauf_und_runter_.gpx

Reisebericht: 2026.1 Köln

Ein Wochenende in Köln, fix mit der Bahn hin, einmal rum und wieder zurück (3 Teile)

  1. [1] Kommerzhotel Köln
  2. [2] Restaurant Namaste Köln
  3. [3] Reisebericht Indien
  4. [4] Flora und Botanischer Garten Köln
  5. [5] Kölner Seilbahn
  6. [6] Kleinbahn im Rheinpark Köln
  7. [7] MS Moby Dick – KölnTourist
  8. [8] sattgrün – Restaurant

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