Heute ist es genau 40 Jahre her, dass ich eingeschult wurde. Damals war es ein Samstag und die Schule hieß 23. POS[1] Artur Becker[2] in Berlin-Lichtenberg in der Leopoldstraße. Der Standort war zu meiner Zeit eine Doppelschule zusammen mit der 22. POS Max Lingner[3], deren Zugang in der Lückstraße lag. Der Schulhof war getrennt, so dass wir die anderen nur hören und sehen konnten in den Pausen.
Heute wird der gesamte Komplex natürlich auch als Schule genutzt und es ist das Immanuel-Kant-Gymnasium.
Damals lief ich jeden Tag die knapp 550 m allein zur Schule. Den Weg hatten meine Eltern vor der Einschulung mit mir geübt und ich war bereits im Kindergarten ein Schlüsselkind[4], das war auch nicht ungewöhnlich, weil die auch die meisten meiner Mitschüler 2 berufstätige Elternteile hatten.

Wir wohnten in der Maximilianstraße 5, welche ich bis zur Rupprechtstraße entlang lief. Dabei kreuzte ich die Eduard- und Münsterlandstraße. Hier mal die Ansicht von heute. Damals gab es natürlich nicht so viele Autos.
An der T-Kreuzung zur Rupprechtstraße konnte ich sowohl nach links oder rechts herum, je nachdem welchen Schulfreund ich abholen wollte auf dem Weg. Am aktuellen Beispiel gehe ich links herum bis zur Emanuelstraße.
An der Kreuzung geht es dann wieder rechts in die Emanuelstraße, vorbei am Bäcker, bis zur Hausnummer 10, kurz klingeln und warten. Danach sind es nur noch wenige Schritte bis zur Kreuzung Leopoldstraße, an der wir nach rechts einbiegen.
Schon an der Ecke kann man das Backsteingebäude sehen. Die Tür, die damals nicht weiß war, war für uns Schüler kein Zugang zum Schulgebäude, dieser erfolgte ausschließlich über den Schulhof. Ob das heute anders ist, kann ich nicht sagen.

Auch gibt es kein Schild mehr, ich vermute, da der Haupteingang des heutigen Gymnasiums über die Lückstraße erfolgt, dass es daher kein Schild auf der Seite der Leopoldstraße gibt.
Das Schultor war damals kein Gittertor, sondern ein massives Stahldoppeltor, durch das man nicht durchschauen konnte. Heute ermöglicht es einen kleinen Einblick auf den Schulhof und es gibt sowohl auf dem Hof, als auch auf der Seite Lückstraße einige Fahrradbügel.
Auch heute wohne ich in der näheren Umgebung, das hält auch immer wieder die Erinnerungen wach.



















is it just me or your dad looks like Tony soprano from sopranos 🙂
@Anonymous: 🤔
Ohja ich weiß es noch wie damals.wir haben Archibaldweg 40 gewohnt.und der Weg über den Hof war nicht weit,vorbei am Heinzelmännchen und schon war ich da.ab und zu Kumpel abgeholt der wohnt in der Maximilianstrasse.kurz vor der Rupprechtstrasse( wo in der Nummer 10) meine erste eigene Wohnung war.gegenüber von Fleischerei Haase