Stralsund ist ja nur gute drei Stunden mit dem Regionalexpress von Berlin entfernt, also dachte ich mir, ich steig einfach mal ein sehe mich mal um.
Während ich bei morgendlichem Sonnenschein in Berlin losfuhr, erwartete mich direkt am Bahnhof Stralsund etwas Nieselregen, aber der war auch schon nach wenigen Minuten vorbei, so lief ich entspannt den Tribseer Damm Richtung Osten, passierte das wie in Stadttor wirkende Bankgebäude und befand mich kurz darauf am neuen Markt, von wo auch die Marienkirche zu sehen ist.

Mein Weg führte mich jedoch noch weiter, entlang kleiner Gassen bis hin zum Hafen, wo ich schon einen kleinen Blick auf die Gorch Fock erhaschen konnte, bevor ich sie in der ganzen Größe sah.


Auch wenn es so aussieht, ist das 1933 gebaute Schiff nicht seetüchtig, dennoch steht es beindruckend dar mit einer Länge von über 82 und bot Platz für bis zu 265 Menschen. Seit 2003 liegt die Gorch Fock als Museumsschiff am Stralsunder Hafen und kann man kann für derzeit 4 € aufs Deck.
Der Hafen bietet natürlich noch mehr, als ein großes altes Segelschiff. Alte Gleise, Ladekräne und jede Menge kleine Boote.


Aber nicht nur die Schiffe am Hafen sind sehenswert, auch die Altstadt von Stralsund lädt zum flanieren an. Von gotischen Backsteinbauten bis zum Fachwerk kann man in Stralsund vieles finden.

Den Aufstieg auf den Turm der Marienkirche habe ich diesmal aus $Gründen ausgelassen, das hole ich ein andermal nach, denn die Sicht über Stralsund soll toll sein.
Am Nachmittag zog der Himmel dann noch auf, ich schlenderte noch über den Wochenmarkt am Rathaus, bevor ich in den Zug zurück nach Berlin stieg.




































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