Skater & Rollbrettfahrer vor und nach dem Mauerfall[1], so der Titel der aktuellen Ausstellung im Museum der Kulturbrauerei, die seit dem 10. Juni 2026 und bis zum 04. April 2027 dort zu sehen gibt.

Seit Mitte der 1970er Jahre gehören Skateboards zur Jugendkultur sowohl in der BRD, als auch in der DDR. Ursprünglich machen kalifornische Surfer in den 1960er Jahren diesen neuen Sport bekannt. Im Westen kann sich der Sport frei entfalten, im Osten versuchte man diese Rollbrettfahrer unter staatliche Kontrolle zu bringen, hinzu kam, dass man in der DDR viel improvisieren musste.
Wie sich diese Kultur durch die 1980er in beiden Staaten und vor allem danach weiterentwickelte, kann man in der Ausstellung sehen.
Ich selbst kannte Skateboards Ende der 1980er natürlich aus dem Fernsehen. Ich erinnere mich, dass ich 1989 im Sommer das gute Schokoboard[2], Germina Speeder, im SEZ auslieh und damit im Polarium, welche im Sommer eben als Rollschubhan diente, Kreise drehte. Zumindest versuchte ich es, denn gut funktionierte das nicht.


Kurz nach der Wende hatte ich eines dieser typischen 1990er Skateboards, damals aus dem Woolworth für 50 DM. Breit, mit spitzer Nase und am Tail dieser riesige Stopper. Zu mehr habe ich es auf der Straße dann aber auch nicht gebracht, auf der PlayStation lief es mit Tony Hawk’s ProSkater aber etwas besser.
Das Spiel, bzw eigentlich Tony Hawk’s Skateboarding, kann man in der Ausstellung natürlich auch spielen und seine Geschicklichkeit unter Beweis stellen.
Ein Besuch lohnt sich, auch wenn man selbst nicht gefahren ist zu dieser Zeit.















Ein Kommentar zu “Rollbretter zwischen Ost und West”
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