#CHalps21 – Thun – Switzerland Marathon Light – Pässetour – Tropenhaus Wolhusen – Gelmerbahn – Wanderung (9 Teile)
Eigentlich wollten wir die Berge von innen besichtigen, aber dann kam es doch irgendwie anders. Aber viel wichtiger war ja, dass die Sonne uns freundlich begrüßte.

Tag 9: einmal Tessin und zurück
Jony und ich hatten einiges vor an diesem Montag. Es sollte mit den Töffs zum Gotthard-Pass gehen und wir wollten dort die Festung besuchen. So trafen wir uns am Rastplatz OWi-Land, denn das lag für mich auf dem Weg Richtung Süden kurz vor Lungern, wo Jony seine Unterkunft hatte.
Der Plan war schnell gesteckt, über Brünig, Grimsel und Furka-Pass sollte es zum Gotthard-Pass gehen. Direkt nach dem Tanken, noch vor Lungern zwang uns ein Cache[1] zum ersten Halt, nach dem schnellen Fund ging es jedoch gleich weiter. Kurz hinter Lungern hieß es aber noch mal anhalten für den Foto-Stop am Aussichtspunkt.


Danach ging es weiter über den Brünig zum Grimsel hinauf. Nach einem Beitrag bei der Blindschleiche[2] nutzen wir die Gelegenheit hier einen der Tunnel auf der alten Grimselstrasse zu umfahren. Das war schon ein interessantes Erlebnis auf der recht schmalen Straße. Links der Fels, rechts der Abgrund ging es mit einem schönen Blick über das Tal weiter zum Grimsel.
Nach einem kurzen Halt ging es auch direkt weiter über den Furka.

An der Kantonsgrenze zwischen Uri und Tessin verließen wir die Route 2 Richtung Gotthard auf die alte Gotthardpassstrasse eher durch Zufall und das war auch gut so. Die kleine Kopfsteinpflaster bot eine tolle Kulisse und hier machten wir einfach mal halt.


Hier fuhren nur wenige Menschen lang und man konnte hier sogar pfeifende Murmeltiere hören. Auch hier bot sich die Gelegenheit zur erfolgreichen Suche nach einem Cache[3]
Weiter ging es dann auf den Gotthard-Pass. Wir parkten die Töffs und liefen Richtung Festung. Auf dem Weg schauten uns schon einige merkwürdige Figuren aus den Felsen an.

Erdtaucher von Max Grüter waren auf dem Gelände verteilt und boten einen seltsamen Anblick. Am Eingang der Festung war eine größere italienische Reisegruppe, die zu warten schien. Das Kassenhäuschen war nicht geöffnet und irgendwie schien keine Bewegung zu sein. Nach kurzer Wartezeit und nochmaliger Info auf der Website der Festung Sasso SanGottardo[4] ohne Möglichkeit einer Ticketbuchung beschlossen wir weiterzufahren. Auf dem Rückweg zu den Moppeds machten wir uns aber auch hier zwischen den Erdtauchern auch nochmal auf die Suche nach einer Dose[5], die wir nach einer Weile dann doch endlich fanden.
Der weitere Weg tiefer ins Tessin begleitete uns teilweise mit leichten Nieselregen, wobei die Sonne hier immer die Oberhand behielt. Wir fuhren durch kleine Ortschaften mit noch kleineren Gassen, vorbei an Reisegruppen mit Alpakas bis Biasca und nach einem kleinen Snack ging es weiter über den Lukmanierpass und danach wickelten wir uns langsam hinauf auf den Oberalppass. Für Jony war der Leuchttum hier Premiere.
Weiter nach Andermatt und Wassen ging es über den Sustenpass zurück Richtung Obwalden. Die Zeit schritt weiter voran und die Sonne stand schon etwas tiefer.
Nach etwas über 10,5Stunden waren wir dann kurz nach 19 Uhr pünktlich zum Abendessen zurück.
Vielleicht war es ganz gut, dass wir nicht in die Festung konnten, sonst wäre es zum Ende hin vielleicht etwas eng geworden oder wir hätten nicht an jeder Ecke so ausgiebig halten und die Landschaft bewundern können.
Auf jeden Fall war es eine schöne Runde über die Pässe, auch wenn wir den Lukmanierpass ob seiner Unscheinbarkeit quasi verpasst haben.
Karte der Tour
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Schön dass euch mein Tipp gefallen hat.
@Marco: ja, ein toller Tipp und vielleicht ergibt sich ja auch mal eine gemeinsame Fahrt.