Mit der Blogoma im Nachtzug nach Stockholm. (5 Teile)
Schweden scheinen sehr entspannt. Das begann schon im Zug, denn ein paar Kabinen weiter, war eine schwedische Familie mit einem Kleinkind, welches einfach im Zug umherkrabbelte. Die anderen Mitreisenden störte dies wenig, auch wenn man im schmalen Gang, oft über das Kleinkind steigen musste. Die Eltern hatten das Kind natürlich immer Blick.
Bargeld braucht man natürlich nicht in Stockholm, überall gibt es Kartenlesegeräte, selbst auf dem Wochenmarkt beim Gemüsehändler. Im Botantischen Garten ging es jedoch nicht, das lag aber nicht an meinen Karten, sondern daran, dass dort das Kassensystem vor Wochen umgestellt wurde, es aber nicht funktioniert. Da ich kein Swish hatte, die schwedische Bezahlapp, denn dafür gab es einen QR-Code zum Zahlen des Eintritts, bekam ich einen Zettel mit IBAN, um den Eintritt einfach zu überweisen. Das zeugt auch von Vertrauen, da keine Daten von mir aufgenommen wurden und ich nicht gezwungen war, die Überweisung sofort durchzuführen. Selbstverständlich habe ich den Eintritt überwiesen, das geht ja mit der Bilderkennung der Banking-Apps auch in wenigen Sekunden.
Ebenso entspannt sind die Schweden beim Thema Toiletten. Die Toiletten am Bahnhof oder im Einkaufszentrum, die uns begegnet sind, waren alle Unisex, immer übersichtlich und es ist Service vor Ort. In den Wohngebieten gibt es Toilettenhäuschen, wie auch bei uns in Deutschland, aber diese sind kostenlos nutzbar. Einfach Knopf drücken, damit sich die Tür öffnet. Außen gibt es zusätzlich noch einen Wasserhahn. Dafür, dass da jeder immer rein kann, sah es ordentlich aus.
Trotz der Verspätungen, die zumindest bei Fahrten ohne Umstiege quasi nicht ins Gewicht fallen, war die Reise mit dem Nachtzug doch sehr angenehm. Einfach abends einsteigen, einschlafen und morgens woanders aufwachen. Apropos Verspätung, natürlich wurde auf der Rückfahrt mehrfach darauf hingewiesen, dass man doch die Rückerstattung beantragen sollte. Das hatte ich natürlich direkt am Tag der Rückfahrt, einem Dienstag, daheim gemacht. Das sind nur wenige Klicks, man gibt die betroffenen Fahrten und Buchungsnummer ein und schickt das ab. 2 Tage später, am Donnerstag, kam auch schon die Bestätigung, dass der Betrag in Kürze erstattet würde, was am gleichen Tag der Fall war.
Zahlen und Daten
Mama wollte Luxus, Mama bekommt Luxus.
Die Zugfahrt war diesmal der größte Faktor, aber eben auch ein ganz neues Erlebnis.
Ausgegeben haben wir:
- Eintritt 153,19 €
- Essen 234,03 €
- Hotel 549,39 €
- ÖPNV 52,71 €
- Snack 28,35 €
- Souvenir 268,84 €
- Taxi 31,09 €
- Zugfahrt 1.326,21 €
Gesamt: 2.643,81 €
Es gab ja noch die Rückerstattung für die Verspätung des Nachtzuges, das waren 506,62 €.
So waren es dann nur noch: 2137,19 €
Filmische Eindrücke
Nun noch die kurze filmische Mitfahrt
Mit der Blogoma im Nachtzug nach Stockholm. (5 Teile)
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