Über Ostern mit der Blogoma nach Kopenhagen (4 Teile)
- Auf den Spuren der Olsenbande
- Mit den Öffis zu Kopenhagens Sehenswürdigkeiten
- Spaß und Spiel in Kopenhagen
- Kopenhagen: Fakten, Fazit und Film
Als Kind der DDR wuchs ich natürlich in einer Familie auf, welche die Olsenbande liebten. Die heiteren dänischen Gaunerkomödien waren nicht nur auf Grund der tollen DEFA-Synchronisation ein großer Erfolg. Ich hatte schon länger den Wunsch Kopenhagen, als auch einige der ehemlagien Drehorte zu besuchen und hielt es daher für eine sehr gute Idee meine Mutter[1] dazu einzuladen.
Die Anreise
Karfreitag ging es um halb 7 von Berlin nach Kopenhagen. Dazu fuhren wir zunächst mit dem ICE nach Hamburg, wo wir nach knapp 30 Minuten in den Zug nach Kopenhagen umstiegen. Auf Grund der Feiertage waren beide Züge natürlich gut ausgelastet, aber ich reserviere ja immer Sitzplätze.
Während die Fahrt nach Hamburg landschaftlich eher unspektakulär war, sah es vom Zug nach Kopenhagen durchaus anders aus. Bei Rendsburg überfuhren wir die Rendsburger Hochbrücke, welche über den Nord-Ostseekanal führt. Auf Grund des nötigen Höhenunterschieds, macht die Gleisführung dort eine große Schleife, so dass man die Brücke 3 mal sehen kann. Einmal vor der Überfahrt, während der Überfahrt und nach der Überfahrt. Das war durchaus sehr interessant. Aber auch nach dem Grenzübergang zu Dänemark, blieb es spannend, nicht nur wegen der Grenzkontrollen. Hinter Kolding fährt die Bahn über eine Brücke auf die Insel Fünen und eigentlich kurz nach dem Halt in Odense geht es über die Storebælt Brücke. Da es aber vor Nyborg eine Baustelle mit wichtigen Bauarbeiten gab, mussten wir zunächst etwas warten, bevor es über die Brücke ging.
Mit 50 Minuten Verspätung erreichten wir gegen 15 Uhr den Hauptbahnhof von Kopenhagen und hatten nur wenige Gehminuten vor uns zum Cabinn City Hotel[2]. DiekKabinenartigen Zimmer kenne ich bereits aus Aarhus von meiner Island-Reise[3] und bieten alles was man für eine Übernachtung braucht.
Das Gefängnis
Nachdem wir uns kurz frisch machten, gingen wir wieder zurück zum Bahnhof, kauften ein paar Snacks und setzten uns in die S-Bahn nach Albertslund.
Der Vorort begrüßte uns direkt mit Kunst, einer Badezimmerszene am Ausgang des S-Bahnhofs.
Unser eigentliches Ziel war jedoch das ehemalige Staatsgefängnis Vridsløselille, aus dessen Tor Egon Olsen immer zu Beginn der Filme kommt, nachdem er seine Haftstrafe abgesehen hat. In der Straße davor, die heute Egon Olsen Vej heißt, warteten immer Benny und Kjeld, um Egon abzuholen.
Panorama am Gefängnis
Heute wird das Gefängnis als Kulturzentrum genutzt und es gibt hier passenderweise auch Escape-Rooms.
Das Wetter war leider nicht so sonnig wie unsere Gemüter, als wir hier an diesem Ort in Erinnerungen an die lustigen Filme schwelgten.
Pläne schmieden
Mit der S-Bahn ging es dann ein paar Stationen zurück Richtung Kopenhagen und wir machten in Valby halt. Hier in der Gegend befand sich die Wohnung von Kjeld und dort begann die Olsenbande immer mit den großen Plänen für den nächsten Coup.
Der Drehort für die Wohnung befand sich in der Asta Nielsen Straedet, das eigentliche Haus steht dort jedoch nicht mehr.
Gleich um die Ecke befindet sich der Erik Ballings Vej, er war der Regissuer der Olsenbanden-Filme. Die Asuwahl des Drehorts der Wohnung und die Namensvergabe der Straße war nicht zufällig, denn hier in Valby befinden sich auch die Nordisk Filmstudios[4].

Langsam wurde es dunkel und wir machten uns auf den Weg zurück nach Kopenhagen. Für das Abendessen gingen wir direkt am Bahnhof zu MAX Burger[5].

Manchmal muss es eben schnell gehen.
Zurück im Hotel planten wir noch den nächsten Tag, bevor wir von die vielen neuen Eindrücken müde ins Bett fielen. (Also ich musste die Leiter hochklettern.)
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