Mit der Blogoma zum Wattenmeer. Aufenthalt in Cuxhaven und Besuch in Bremerhaven. (5 Teile)
- bis zur Kugelbake
- Über den Atlantik in ein neues Leben
- Luftschiffe am Wasser
- Erlebnisse bei Windstärke 10
- Nordsee: Fakten, Fazit und Film
Ich war früh wach am Freitag, 4. Oktober, und es war noch dunkel draußen. Ich schnürrte die Laufschuhe und lief[1] in den Sonnenaufgang am Strand entlang. Als ich zurückkam war es schon fast zeit für das Frühstück und wir hatten noch einiges vor.

auf nach Bremerhaven
Nach dem Frühstück liefen wir bequem zum Bus, begleitet von Sonne und blauem Himmel, versprach es ein schöner Tag zu werden. Mit dem Bus ging es zum Bahnhof Cuxhaven und dann weiter mit der Regionalbahn in 1,5 Stunden nach Bremerhaven.
Wir hatten hier ein paar Minuten Zeit, die ich mit einer schnellen Cachesuche[2] überbrückte, bevor es mit dem Bus ein paar Stationen weiter zu den Havenwelten ging.
Die Havenwelten sind ein Stadtviertel, maritim geprägt, hat sich die einstige Nutzung durch den Hafen, nun zu Museen und Einkaufswelt gewandelt. Optisch hervorgehoben erscheint hier zunächst das Klimahaus Bremerhaven, als wissenschaftliche Ausstellung.
Emigration in die Welt
Aber nicht das Klimahaus war unser Ziel, sondern das Deutsche Auswanderhaus[3]. Das 2005 eröffnete Museum befasst sich mit dem Thema Migration, insbesondere mit den Auswander*innen, welche von Bremerhaven in neue Welten aufbrachen.
Die Gestaltung der Ausstellung nahm uns mit auf den Weg nach New York im Rahmen einer Zeitreise, welche im Jahr 1870 in der Wartehalle beginnt. Entlang des Kaja laufen wir und sehen den Menschen beim Warten und Abschied zu, wie sie am Schiff hinauf blicken.
Durch die Galerie der 7 Millionen, welche Informationen zu den vielen Auswanderern bereithält, ging es zur Einschiffung und wir betraten unser Schiff für die Überfahrt.
Wir standen in Nachbauten der unterschiedlichen Unterkünfte dreier Schiffe aus den Jahren 1850, 1880 und 1920. Man erkennt gut, wie sich die schlechten Zustände in der dritten Klasse über die Jahre zwar verbessert hatten, aber es weiterhin eine beschwerliche Reise blieb.
Mit der Eintrittskarte erhielten wir auch eine RFID-Karte, mit der wir an interaktiven Stationen Geschichten hören oder Umfragen konnten.
Die Ankunft erfolgte dann in Ellis Island und die Gitter der Einwanderungsbehörde erzeugten zunächst ein ungutes Gefühl bis wir am Ende in der Central Station, New York selbst nach dem weiteren Weg in der neuen Welt suchen mussten.
Der zweite Teil der Ausstellung betrachtet die Einwanderungen nach Deutschland in den letzten 330 Jahren, anhand von 15 unterschiedlichen Gruppen, wie Hugenotten, Gastarbeiter*innen oder Flüchtling*innen.
Das Museum ist sehr gut strukturiert und vermittelt die Umstände sehr anschaulich.
vom Wasser aus
Nach der sehr ausführlichen Ausstellung, stärkten wir uns bei Kaffee und Kuchen im Museumsrestaurant, bevor wir ein Schiff für eine kleine Hafenrundfahrt betraten.
So fuhren wir am Simon-Loschen-Leuchtturm und dem Segelschiff Deutschland vorbei bis zum Containerhafen. Große Frachtschiffe passierten wir ebenso, wie kleine Lotsenschiffe. Aber auch diverse Docks mit und ohne Schiffe zur Wartung sahen wir hier.
Nach diesen imposanten Eindrucke liefen wir hinüber zum Willy-Brandt-Platz und schautenauf die Weser. Hier, oder eher einige Meter weiter auf der Seebäderkaje, suchte ich noch einen weiteren Cache[4] bevor der Abend langsam anbrach.
Auf dem Weg zu einem Restaurant, liefen wir auch noch am U-Boot Wilhelm Bauer oder auch U-2540 vorbei. Als Museumsschiff liegt es im Alten Hafen von Bremerhaven und bietet nicht nur einen technischen Einblick in die Geschichte des U-Bootes.
Wir liefen weiter durch das Columbus Shopping Center, denn auf der Straße dahinter lag unser Ziel, das Restaurant Himalaya Indian Cuisine[5]. Hier genossen wir 2 sättigende Currys, bevor es mit Bus und Bahn zurück nach Cuxhaven ging.
Mit der Blogoma zum Wattenmeer. Aufenthalt in Cuxhaven und Besuch in Bremerhaven. (5 Teile)
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