Mit der Blogoma zum Wattenmeer. Aufenthalt in Cuxhaven und Besuch in Bremerhaven. (5 Teile)
Mama[1] wollte ja schon immer mal Ebbe und Flut sehen und überhaupt mal an die Nordsee, daher hatte ich mal wieder eine kleine Reise organisiert.
Abfahrt
Am Donnerstag, den 3. Oktober, ging es sehr früh los. Der ursprünglich geplante Zug entfiel, aber die Buchung wurde schon automatisch auf einen früheren Zug umgestellt. So begann für uns der Tag schon kurz nach 3 Uhr morgens. Mit der U-Bahn ging es zunächst zum Hauptbahnhof Berlin und von dort mit dem ICE nach Hamburg Hauptbahnhof, auf Grund der Bauarbeiten nicht auf der üblichen Strecke, aber mit rund 2,5 Stunden war die Umleitung auch nicht so viel länger. Weiter ging es mit der S-Bahn in wenigen Minuten nach Hamburg Harburg und hier nahmen wir den Regionalexpress nach Cuxhaven. Nach 1,5 Stunden stiegen wie am Bahnhof Cuxhaven in den Bus nach Ahoi-Bad und nach wenigen Gehminuten waren wir kurz vor 12 Uhr in der privaten Unterkunft Haus Tanneneck[2].

Am Strand entlang
Wir bekamen die Schlüssel für das Zimmer und machten uns kurz frisch, bevor es zur Strandpromenade Duhnen ging. Es waren noch knapp 2 Stunden bis das Wasser seinen Höchstand erreichte und wir spazierten ein Stückchen am Strand bei herlichem Sonnenschein entlang.
In Duhnen-Mitte nahmen wir den Bus bis Haltestelle Kugelbake und liefen auf dem Deich der Kugelbake entgegen. Allein waren wir durch das schöne Wetter nicht, auch wenn es nicht mehr sommerlich warm war, hielt es die Kitesurfer nicht ab, über das Wasser zu flitzen.
An der Kugelbake angekommen schauten wir nicht nur den Kitesurfern zu, sondern auch weit hinaus auf das Meer oder in die Elbemündung, die hier 15 oder 18 km breit ist, je nachdem wen man fragt. Die Kugelbake markiert den Übergang der Elbe in die Nordsee. Sie ist über 28 m hoch und die erste Kugelbake an diesem Ort wurde schon 1703 gebaut. Seit 1913 ist die Kugelbake im Wappen von Cuxhaven und stellt das Wahrzeichen dar.
Mittlerweile war es schon Nachmittag und die eben noch hohe See, zog sich schon wieder langsam zurück.
Mit dem Bus fuhren wir dann noch weiter bis zur Alten Liebe, einem ehemaligen Pier, welches heute als Aussichtsplattform dient. Von hier aus kann man nicht nur aufs Meer sehen, sondern auch in der Hafen von Cuxhaven, sowie auf den Leuchtturm. Wir verweilten länger und ich nutzte auch die Gelegenheit, einen Geocache[3] zu finden.
Ebbe mit Sonnenlicht
Vor der Dämmerung fuhren wir zurück nach Duhnen Mitte, ich sprang kurz in den Supermarkt für einen Snack und danach schauten wir am vom Deich über den Strand in den Sonnenuntergang. Das Wasser war schon weit zurück und die Ebbe fortgeschritten.

Kaum war die Sonne weg, kam auch schon der Hunger, gut, dass ich vorsorgte und einen Tisch im Restaurant Leuchtfeuer[4] gebucht hatte.
Zum Abendessen gab es Burger und Gemüse-Curry, dazu Nordsee-Brause, satt und müde ging es dann noch durch den dunklen Wald, den wir notdürftig mit den Telefonen erhellten.

Müde und zufrieden fielen wir nach diesem langen Tag ins Bett.
Mit der Blogoma zum Wattenmeer. Aufenthalt in Cuxhaven und Besuch in Bremerhaven. (5 Teile)










































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