Mit dem Motorrad über die Seealpen bis nach Saint Tropez und zurück. Dabei ging es auch durch Annecy und Turin, sowie über jede Menge Alpenpässe. (9 Teile)
- Das Abenteuer beginnt im Département Haute-Savoie
- Durch Annecy, dem Venedig der Alpen
- Über 12 Pässe an die Côte d’Azur
- Die Gendarmerie von Saint-Tropez
- Auf einen Kaffee nach Monaco
- Auf der Suche nach Genuss im Piemont
- Kein Grabtuch in Turin
- Am Kirchturm von Alt-Graun vorbei nach Hause
- Seealpen: Fakten, Fazit und Film
Der Samstag, 21.06., begann wieder mit einem sehr warmen Morgen. Ich packte meine Sachen, frühstückte und fuhr nordöstlich raus aus Sainte-Maxime an der Küste entlang. Da die Etappe nicht sonderlich lang war, aber dennoch nicht langweilig sein sollte, ging es hinter Fréjusweiter von der Küste weg über die kurvige D N7 bis nach Mandelieu-la-Napoule. So fuhr ich nach Norden hinauf in die Voralpen von Azur, um eine kleine Schleife zu machen und über den Col de Vence wieder Richtung Küste zu fahren.

So ließ ich zwar Cannes aus, aber auch in Nizza entlang der Küstenpromenade war es sehr schön.
Keine Rally in Monte-Carlo
Ich folgte dem Verlauf der M6098, welche sich an der Mittelmeerküste entlangschlängelte und kam gegen Mittag in Monaco an. Direkt am Südende des Boulevard Albert 1er fand ich einen freien Motorradparkplatz. Die erste Amtshandlung war selbstverständlich ein Souvenir für Mutti, bevor ich bis zur Kirche Sainte-Dévote spazierte. Da hier gerade eine Hochzeit oder so im Gange war, konnte ich nicht hinein und auch die Suche nach dem dortigen Geocache[1] war nicht ganz so einfach.
Da es auch schon wieder sehr heiß war, kühlte ich mich mit einer Granita unweit des Bahnhofs im Schatten etwas ab. Danach ging es gemütlich zurück zur Rue Princesse Caroline auf einen Kaffee und eine Limonade im Restaurant Shangri-la.
Unter Zitronen und Orangen
Nach gut 2 Stunden Aufenthalt setzte ich mich wieder aufs Mopped. Vor mir lagen kaum mehr als 12 km bis zum Tagesziel in Menton, bei der Hitze war das auch ganz gut so. Es ging zügig voran und auch durch Menton bis zum Hotel Gabriel[2], wo ich zu meiner Überraschung unter einem Orangenbaum parkte.
Aber klar, was bei uns Apfel- oder Kirschbäume sind, sind hier eben Zitrusbäume. Aber natürlich nicht nur Orangen, die Region ist vor allem für Zitronen bekannt, wie ich bemerkte, als ich durch den Ort flanierte.
Außerst sehenswert, neben den Stränden, sind die monumentalen Treppen hinauf zur Basilique Saint-Michel Archange de Menton. Aber natürlich auch das Gebäude selbst. Die kleinen Gassen mit den pastellfarbenen Tönen vermitteln süditalienisches mediterranes Flair.
An der Sonnenpromenade setzte ich mich in eine Strandbar für einen Espresso und einen Cocktail und blickte auf das tiefblaue Wasser des Mittelmeers. Danach spazierte ich weiter bis zum Palais de l’Europe, den ich jedoch nur von außen betrachtete während ich durch den davor gelegenen Biovès-Gärten lief.

Auf meinem Weg durch die Altstadt kam ich auch am Orient Palace vorbei. Leider wird das Gebäude inzwischen als Hostel genutzt, weshalb der Park nicht mehr öffentlich zugänglich ist. Also setzte ich meinen Weg zum Abendessen im La Casablanca[3] fort.
So schloss ich diesen Tag mit marrokanischem Essen und Live Musik in der schmalen Gasse ab.
Route
Mit dem Motorrad über die Seealpen bis nach Saint Tropez und zurück. Dabei ging es auch durch Annecy und Turin, sowie über jede Menge Alpenpässe. (9 Teile)
- Das Abenteuer beginnt im Département Haute-Savoie
- Durch Annecy, dem Venedig der Alpen
- Über 12 Pässe an die Côte d’Azur
- Die Gendarmerie von Saint-Tropez
- Auf einen Kaffee nach Monaco
- Auf der Suche nach Genuss im Piemont
- Kein Grabtuch in Turin
- Am Kirchturm von Alt-Graun vorbei nach Hause
- Seealpen: Fakten, Fazit und Film


































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