Von Spielzeug zu Kunst

Teil 2 von 4 des Reiseberichts 2025.5 Nürnberg
Reisebericht: 2025.5 Nürnberg

Ein verlängertes Wochenende mit der Blogoma (4 Teile)

Den leicht vernieselten Morgen des 04.10. begann ich mit einer kleine Laufrunde durch Nürnberg. Es war noch dunkel, daher gab es nicht wirklich viel zu sehen, aber für ein Bild vom Henkersteg reichte es doch.

Henkersteg
Henkersteg

Nach dem Frühstück fuhren wir mit der U Bahn in Richtung Hauptmarkt und stiegen Lorenzkirche aus. Wir spazierten gemütlich über die Museumsbrücke bis zum Hauptmarkt, wo gerade die Stände geöffnet wurden.

Nürnberger U-Bahn
Nürnberger U-Bahn

Eigentlich wollten wir hier mit der Bimmelbahn eine Rundfahrt starten, aber aus Gründen wurde der Start verlegt. So entschieden wir uns spontan den Besuch des Spielzeugmuseums vorzuziehen.

Verspielte Geschichte

Nürnberg ist Spielzeugstadt mit langer Tradition. Das Spielzeugmuseum[1] befasst sich aber nicht nur mit Nürnberger Spielzeug, sondern mit Spielzeug im Allgemeinen, auch im Kontext der menschlichen Geschichte.

Hier kann man durchaus die Zeit vergessen bei den vielen Exponaten. Von einfachen Dingen, die als Spielzeug genutzt wurden, bis hin zu aufwändigen Baukastensystemen, das Museum zeigt einen großen Einblick in die Welt der Spielzeuge.

Vom Fachwerk zu Dürer

Nach dem Spielzeugmuseum spazieren wir durch die Weißgerbergasse, da das Wetter trüb und nieselig war, war auch nicht sonderlich viel los und der Blick auf die Fachwerkhäuser war frei, bevor es die Albrecht-Dürer-Straße hinauf ging.

Am Ende des für Mama beschwerlichen Aufstiegs befindet sich nicht nur das Tiergärtnertor, sondern auch das Albrecht-Dürer-Haus. Im ehemaligen Wohn- und Schaffenshaus Dürers befindet sich heute ein Museum rund um den Künstler.

Interessant sind nicht nur Dürers Werke, die weithin bekannt sind, sondern auch das Haus, das gut erhalten blieb. Dank des Audioguides kann man sich alles in Ruhe und mit viel zusätzlichen Informationen ansehen. Sehr beengt, aber dennoch auch praktisch eingerichtet. Auf jeden Fall ein Besuch wert.

Da sich zwischenzeitlich die Sonne zeigte, nutzten wir die Gelegenheit für Kaffee und Kuchen im Restaurant Zum Albrecht Dürer Haus[2].

Runden im Regen

Danach fuhren mit Tram und Bus zum Jakobsplatz. Von hier startete die Bimmelbahn mit der Stadtrundfahrt. Kaum fuhren wir los, begann es auch wieder mit dem Regen.

Ehekarussell
Ehekarussell

Die Bahn kurvte in und um die Altstadt herum, entlang des Frauentorgrabens, Westtorgrabens oder an der Kaiserburg vorbei. So konnten wir immerhin im Trockenen doch noch ein bisschen was sehen. Aber auch diese Rundfahrt war nach knapp einer Stunde schon wieder vorbei und als wir danach mit der U Bahn an der Station Plärrer in die Tram umstiegen schüttete es so doll, dass wir einfach die Tram bis zur Endstation nutzten, um noch andere Ecken zu sehen. Glücklicherweise war der Regen aber auch schon wieder vorbei, als wir in Dutzendteich ankamen und in die S-Bahn zurück zum Hauptbahnhof fuhren, um von hier wieder zum Hauptmarkt zu gelangen.

Der Abend war damit angebrochen und so kehrten wir bei Kaspar Schmauser[3] zum Abendessen ein.

Laufrunde

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Reisebericht: 2025.5 Nürnberg

Ein verlängertes Wochenende mit der Blogoma (4 Teile)

  1. [1] Spielzeugmuseum Nürnberg
  2. [2] Zum Albrecht Dürer Haus – Restaurant
  3. [3] Kaspar Schmauser – Nürnberg

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