Ich folgte einer Einladung zur indischen Hochzeit und nutzte die Gelegenheit für eine Winterflucht in Südindien. (11 Teile)
- Eine Einladung nach Indien als Auftakt einer etwas anderen Reise
- Auf zwei Rädern und mitten ins südindische Ritual
- Mit der Enfield zu Tempeln, Wasserfällen und Hochzeitsfesten
- Eine indische Hochzeit mit Dämonen und unerwarteter Begrüßung
- Abschied aus Belagavi und Dankbarkeit im Gepäck
- Geburtstag in Bengaluru
- Grüne Parks, Rikschas und indische Palmenhörnchen
- Achterbahnen, Karussells und ein Mosambi Mojito
- Trubel auf dem Krishnarajendra Markt
- Planetarium, Kunst und ein letzter Abend in Bengaluru
- Indien: Fakten, Fazit und ein Filmchen
Ich wachte am 16.12. recht früh auf und das kam mir auch gelegen, denn so konnte ich noch etwas arbeiten.

Gegen 8 Uhr brachte mir der Service meinen ersten Kaffee, der mir über die verbleibende Tickets half. Gegen 10 Uhr traf ich mich mit Diego, Jhorman und seiner Mutter zum Frühstückskaffee im Hotelrestaurant. Alejandro und Stefany sind bereits sehr früh am Morgen abgereist. So besprachen wir Übrigen, wer wann wie weiterreist.
Jhorman und seine Mutter wollten mit dem Bus nach Goa, mein Flug nach Bengaluru ging erst am Abend und Diego verlängerte seinen Aufenthalt um einen Tag im Hotel, bevor auch er weiterreiste. In Absprache mit Prem per Textnachricht, verabredeten wir uns zu 12 Uhr vor dem Hotel, damit wir gemeinsam zum Busbahnhof fahren konnten. Ich packte meinen Koffer, arbeitete noch etwas und um 12 Uhr wurden wir dann abgeholt.
Wie geplant ging es zum Busbahnhof, wo wir den richtigen Bus für Jhorman suchten und uns dann verabschiedeten. Auf dem Busbahnhof war viel los, viele Menschen, viele Busse, aber dennoch irgendwie auch kein Chaos.

Es standen eigentlich noch ein paar kleinere Feierlichkeiten auf dem Zeitplan, so beispielsweise die Satyanarayana Pooja, mit dieser Tradition wird die Braut in der neuen Familie willkommen geheißen. Aber wie das so ist mit Terminen in Indien, das kann sich auch alles weit nach hinten verschieben. Um die Zeit sinnvoll zu verbringen ließen Diego und ich uns zum Belgaum Fort fahren.
Wie auch bei meinem ersten Besuch waren die Tempel hier um die Mittagszeit leider geschlossen, aber das hielt uns nicht ab, die vielen kleinen Wege zu erkunden. Irgendwie in der Mitte, vorbei am Militär und jungen Männern, die sich gerade rekrutieren ließen, fanden wir eine kleine Moschee, die wir uns ansahen.
Danach fuhren wir mit einer Rikscha zum Chatrapati Shivaji Maharaj Park in Shahpur, setzten uns am Mahatma Gandhi Denkmal und genossen die Sonne, bis auch schon das Telefon klingelte und Somesh bescheid gab, dass alles vorbereitet sei und wir zum Essen kommen können.
Wir schnappten uns die nächste Rikscha und fuhren zum Shri Banashankari Devi Tempel, wo wir gemeinsam mit Familie und Freunden aßen und uns angregt unterhielten.


Am späten Nachmittag wurde es für mich dann leider auch schon Zeit auf Wiedersehen zu sagen. Natürlich sagt man nicht einfach Tschüss. Ich bekam noch einen Umhang und musste mir doch das eine oder andere Tränchen verdrücken, wurde ich bzw wir alle sehr herzlich empfangen immer liebevoll umsorgt.
Aber es half nichts, es war mein letzter Tag und so ging es nochmal zurück zum Hotel, den Koffer holen und dann zum Flughafen von Belagavi.
Schon bei der Ankunft sah ich, wie klein der Flughafen ist, aber bei der Abreise wurde es noch deutlicher. Vom Eingang kann man direkt bis zu den 2 Gates schauen, es erinnert mehr an eine kleine Bahnhofshalle.
Meinen Koffer musste ich vor dem Checkin durch den Röntgen schicken und es wurde dann einfach nur ein Kabelbinder mit Schild an den Reißverschluss gemacht. Beim Checkin hatte ich dann 5 kg mehr im Gepäck als auf der Hinreise, damit 3 kg mehr als inkludiert, aber das waren nur ein paar Euro für das Übergepäck.
Es waren nur wenig Menschen am Flughafen und so ging auch der Sicherheitscheck recht schnell, auch wenn ich meinen kompletten Kamerarucksack auspacken musste.
Um 20 Uhr hob die Turboprob-Maschine pünktlich ab und kam um 21:30 Uhr in Bengaluru an. Mit dem Taxi ging es dann durch die Nacht in die Innenstadt, wo ich kurz vor 11 Uhr abends im Ashraya International Hotel[1] eincheckte.
Die hoteleigenen Restaurants waren leider schon geschlossen und in der nahen Umgebung hatte auch nichts mehr offen, aber man bot mir an, ein paar Sandwiches zu machen, da sagte ich natürlich nicht nein und musste daher nicht hungrig ins Bett.
Ich folgte einer Einladung zur indischen Hochzeit und nutzte die Gelegenheit für eine Winterflucht in Südindien. (11 Teile)
- Eine Einladung nach Indien als Auftakt einer etwas anderen Reise
- Auf zwei Rädern und mitten ins südindische Ritual
- Mit der Enfield zu Tempeln, Wasserfällen und Hochzeitsfesten
- Eine indische Hochzeit mit Dämonen und unerwarteter Begrüßung
- Abschied aus Belagavi und Dankbarkeit im Gepäck
- Geburtstag in Bengaluru
- Grüne Parks, Rikschas und indische Palmenhörnchen
- Achterbahnen, Karussells und ein Mosambi Mojito
- Trubel auf dem Krishnarajendra Markt
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- Indien: Fakten, Fazit und ein Filmchen































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