DIe Pfaueninsel liegt im Südwesten von Berlin in der Havel und ist nur per Fähre erreichbar. Zur Fähre kommt man mit dem Bus 218 vom Bahnhof Wannsee.
Die rund 67 Hektar große Insel ist ein Landschaftspark und wurde schon aber der zweiten Häflte des 17. Jahrhunderts genutzt. Ihre heutige Form bekam die Insel Ende des 18. Jahrhunderts, als König Friedrich Wilhelm II. und Wilhelmine Enke das Lustschlösschen und die Meierei im Ruinenstil bauen ließen und sich so an englische, französiche und römische Vorbilder anlehnten.

Koloniales Erbe
Mit der Entdeckung der Südsee zogen auch schnell exotische Pflanzen wie Palmen und Tiere wie Pfauen dort ein.

Königin Luise und Friedrich Wilhelm III. bauten die Insel dann in eine Ornamental Farm um, eine Gartenbaukunst die landwirtschaftliche Bereiche und dekorative Gartenbereiche zu einer Einheit zusammenlegt.
Peter Joseph Lenné legte um 1821 den Rosengarten und Landschaftspark an.
Mit rund 400 alten Eichen und dem ältesten Rosengarten Berlins, ist die Pfaueninsel ein beliebtes Ausflugsziel und nicht ohne Grund ein geschütztes UNESCO-Welterbe.
Ein Besuch
An einem Sonntag im August war auch für uns diese Insel Ziel für einen nachmittäglichen Spaziergang.


Auch wenn es im Bus und auf der Fähre am Tage doch immer recht voll ist, verläuft es sich schnell auf der Insel. Ich empfehle hier im Uhrzeigersinn zu gehen, das heißt von der Fähre zunächst nach links zu laufen, da die Massen in der Regel den Weg nach rechts gehen. Dann ist man nicht direkt allein, aber man kommt zuerst am Kastellan- und Schweizer Haus vorbei und steht schnell vor dem Schloss Pfaueninsel.

Auch wenn der Rosengarten bei unserem Besuch Anfang August keine Rosen mehr zeigt, so findet man dort andere Farbtupfer.

Karte:



























Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Datenschutzerkärung