mit der Blogoma in und durch die Schweiz: es ging auf Pilatus und Stanserhorn, wir machten eine Fahrt mit dem Glacier Express bis nach Zermatt und hoch zum Gornergrat und Matterhorn (8 Teile)
Noch vor dem Frühstück, während es noch dunkel war, schnürte ich diesmal nicht die Laufschuhe, aber ich begab mich auf die Dachterasse, um dort den Sonnenaufgang über Zermatt und am Matterhorn zu beobachten.
Damit begann der siebente Schweiz-Urlaubstag schon fantastisch, als das Matterhorn in der Morgensonne glühte.
Kurz darauf weckte ich Mutti, damit wir zeitig zum Frühstück kommen, denn wir hatten einiges vor.
hinauf auf den Gornergrat
Kurz nach halb 9, noch vor dem ganzen Andrang, konnten wir die Gornergratbahn[1] besteigen. Die Zahnradbahn fährt hinauf zum namensgebenden Gornergrat auf 3100 m. Schon bei der Auffahrt konnten wir das Matterhorn und die Umgebung in der vollen Schönheit bewundern. Oben angekommen war der Ausblick überwältigend.
Wir kauften ein paar Postkarten und Mutti setzte sich auf die Terrasse, während ich mich weiter umsah, den Aussichtspunkt bestieg und Gornergletscher, als auch Castor und Pollux betrachtete. Vom Gornergrat sind insgesamt 29 Viertausender sichtbar und die Gelegenheit für einen virtuellen Cache[2] habe ich auch gleich genutzt.
Panoramen vom Gornergrat:
Ein Besuch im ZOOOM the Matterhorn durfte auch nicht fehlen. Dabei handelt es sich um eine interaktive Ausstellung, in der das Matterhorn und die Umgebung in allen Dimensionen erlebbar ist.
Spiegelungen
Mit der Bahn ging es dann eine Station zurück nach Rotenboden. Während Mutti auf einer Bank am Bahnhof Sonne und Aussicht genoss, wanderte ich hinab zum Riffelsee. Zuvor fummelte ich jedoch noch eine Dose[3] aus dem Fels. Am Riffelsee angekommen, bot sich das kitschige Touristenmotiv des Matterhorns, aber selber sehen ist dann trotzdem noch etwas anders.
Besuch bei Bruder Klaus
Zurück am Bahnhof ging es eine weitere Station, Riffelberg, hinab. Auch hier waren die Wanderwege zu steil und unwegsam für die Blogoma, so dass ich ebenfalls allein bis zur Kapelle Riffelberg „Bruder Klaus“ wanderte.

Der Schutzpatron der Schweiz[4] hat natürlich auch hier ihm zu Ehren eine Kapelle.
Erholung in Zermatt
Mittlerweile war es schon Nachmittag und mit der Bahn ging es wieder runter nach Zermatt. Auf dem Bahnhofplatz saßen wir in der Sonne und genehmigten uns eine kleine Brotzeit, bevor wir langsam Richtung Matterhorn Museum[5].
Das Museum bietet Einblicke in die Entwiklcung Zermatts, aber erzählt auch die Geschichten rund ums Matterhorn und deren Besteigungen. Auch das gerissene Seil der Erstbesteigung kann man hier sehen.

Mutti fühlte sich plötzlich nicht mehr so gut und war schwach. Im kleinen Kino konnte sie sich bei den Matterhorn-Filmen zwar etwas erholen, aber das reichte nicht. Vermutlich machte sich die Höhenluft nun doch bemerkbar. So blieben wir eine Weile im Museum, bis sie sich fit genug fühlte, die paar 100 Meter zum Hotel zu gehen, wo sie etwas schlief.
Ich hatte für das Abendessen bereits einen Tisch reserviert und mich um ein Taxi gekümmert, so dass wir am Abend nicht laufen mussten zum Golden India Zermatt[6]. Nach dem reichhaltigen Essen ging es auch wieder mit dem Taxi zurück ins Hotel, wo wir noch auf der Dachterrasse den Tag beendeten.
Zurück nach Obwalden
Der achte Tag ist unspektakulär. Nach dem Frühstück verließen wir das Hotel. Gingen kurz auf die Kirchbrücke für einen letzten Blick auf das Matterhorn in der Morgensonne.

Mit der Bahn ging es dann von Zermatt über Visp, Spiez, Interlaken Ost zurück nach Sachseln, wo wir am späten Nachmittag ankamen.
Auf Kaffee und Kuchen kehrten wir noch ins Café Zumstein ein, bevor der Rest des Tages in der Sonnenliege im Garten mit Blick auf den Sarnersee verbracht wurde.
mit der Blogoma in und durch die Schweiz: es ging auf Pilatus und Stanserhorn, wir machten eine Fahrt mit dem Glacier Express bis nach Zermatt und hoch zum Gornergrat und Matterhorn (8 Teile)


















































Wir haben ja doch schon viele Ferienwochen in Zermatt verbracht. Was ihr in der kurzen Zeit gesehn (Dank schönem Wetter) und besucht habt, ist schon bemerkenswert! Deine Mutti kann sich glücklich schätzen, einen so guten Reiseführer zu haben.
@Edith: ja, das mit dem Wetter war fast außergewöhnlich und irgendwie anders, als die anderen Jahren.
Mama war sehr glücklich über den Urlaub und das freut mich am meisten.