Östlich an der Oder entlang bis Stettin

Teil 1 von 4 des Reiseberichts 2024.1 Stettin
Reisebericht: 2024.1 Stettin

Kurze Moppedtour mit meinem Bruder nach Stettin. (4 Teile)

Lange ist es her, dass ich mit meinem Bruder auf einer längeren Tour war, daher wurde es mal wieder Zeit und das kürzlich zurückliegende längere Wochenende war die richtige Gelegenheit. Weit weg sollte es aber auch nicht nicht gehen und ich dachte, Stettin hat doch sicher das eine oder andere Interessante zu bieten.

Gegen 10 Uhr ging es mit Sonne und frischen 6 °C los. Den Feiertag nutzten natürlich auch andere Leute und da es zufällig mit dem Bahnstreik zusammenfiel, war es nicht ganz so leicht, Berlin schnell zu verlassen. Stau und Baustellen, zwangen uns zu ein paar Umwegen, aber endlich auf der Bundesstrßae B158 Richtung Bad Freienwalde lief es dann zügig.

Der Übergang nach Polen war ebenso unspektakulär und in Chojna machten wir kurz an der Getrudenkapelle halt.

Ruine der Gertrudenkapelle, Chojna
Ruine der Gertrudenkapelle, Chojna

Die alte Gertrudenkapelle in Chojna war früher eine Spitalkapelle. Sie wurde im 15. Jahrhundert im spätgotischen Stil gebaut. Heute steht sie fast verborgen auf einem Friedhof für sowjetische Soldaten in Chojna. Dort ruhen die Überreste von 3985 Soldaten, die im Zweiten Weltkrieg ihr Leben ließen.

Chojna
Chojna

Wir folgten weiter der Straße 31 Richtung Stettin bis nach Widuchowa, wo wir uns auf einer kurzen Wanderung zu einem Aussichtspunkt die Beine vertraten.

Die Aussichtsplattform in Widuchowa ist eine noch recht junge Attraktion in der Region Westpommern. Sie befindet sich auf dem Weg zwischen Chojna und Gryfino, direkt an der Grenze zu Deutschland entlang der Oder. Die Plattform wurde auf dem Slawischen Berg errichtet, der sich 72,6 Meter über den Meeresspiegel erhebt. Der Berg ist Teil des Sarbskie-Gebirges in der Weichselebene. Die gesamte Konstruktion ist recht modern und besteht aus zwei Ebenen, die schneckförmig angeordnet sind.

Aussichtsplattform in Widuchowa
Aussichtsplattform in Widuchowa

Panoramablicke:

Moppeds
Moppeds

Nach der tollen Aussicht und einem Cache an der Plattform[1] quälten wir uns erst durch den Berufsverkehr in Gryfino und dann auch noch in Stettin, bis wir endlich im Hotel Campanile[2] einchecken und uns frisch machen konnten.

Unsere Moppeds fanden Platz in der Tiefgerage und wir im Zweibettzimmer.

Mit ordentlich Hunger am frühen Abend, spazierten wir quer durch Stettin und wollten eigentlich auf dem Weg noch ein paar Caches suchen. Aber es wurde schnell dunkel und mit der Taschenlampe herumfuchteln wollten wir dann doch nicht.

So kehrten wir im Krowarzywa[3] ein, welches ich schon aus Warschau und Breslau kenne und jedes Mal sehr lecker finde.

Damit schlossen wir den Tag zufrieden ab.

Karte der Tour:

Download file: Stettin-Anfahrt.gpx

Reisebericht: 2024.1 Stettin

Kurze Moppedtour mit meinem Bruder nach Stettin. (4 Teile)

  1. [1] GC92R8Y Taras Widokowy (Traditional Cache)
  2. [2] Hotel Campanile Szczecin
  3. [3] Krowarzywa – Vegan Burger

2 Kommentare zu “Östlich an der Oder entlang bis Stettin

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