Kurze Moppedtour mit meinem Bruder nach Stettin. (4 Teile)
- Östlich an der Oder entlang bis Stettin
- Von der Schreibmaschine bis zur Tram
- Der Bismarckturm bei Stettin
- Stettin: Fakten, Fazit und Film
Der Sonntag begann etwas bedeckt. Nach dem Frühstück packten wir unsere Sachen und fuhren nach Norden, etwas aus Stettin heraus.

Unser Ziel vor der Heimreise war ein Turm, welcher zu Ehren Otto von Bismarck errichtet wurde.
Der Bismarckturm, der eine Höhe von etwa 25 Metern erreicht, steht majestätisch auf dem Weinberg in der Siedlung Gotzlow.
Am 10. August 1921 wurde der Turm feierlich eröffnet. Er gilt als der kostspieligste unter den erbauten Bismarck-Türmen und war ein beliebtes Ausflugsziel für die Bewohner von Stettin.
Entlang des Hügelhangs befanden sich gemütliche Cafés, und nicht weit entfernt ragte ein weiterer Aussichtsturm empor. Die Lage des Turms bot ideale Voraussetzungen für ausgedehnte Wanderungen.
An der Außenwand des Turms erstreckte sich eine 37 Meter lange Inschrift, die aus einer Rede Bismarcks aus dem Jahr 1870 stammte. Sie lautete: „Wir gehen mit festem Schritt voran, zerschmettern alles, was der Entstehung der deutschen Nation und ihrer Größe und Macht im Wege steht.“
Als in Stettin ein Industriekongress nach dem Zweiten Weltkrieg stattfinden sollte, wurden 19.000 Złoty ausgegeben, um diese deutsche Inschrift am Turm zu entfernen und mit Zement zu überdecken. Die früher den Turm schmückenden 10 Adler mit einem Gewicht von je 4,5 t waren bereits zuvor heruntergestürzt und liegen nun halb im Boden in der Umgebung des Turms.
Derzeit steht er noch wie eine Ruine da, aber die Rekonstruktionen haben schon begonnen. Der Turm und dessen nahe Umgebung stehen under Denkmalschutz. Bei der kleinen Führung erfuhren wir, dass auch einige der Adler mit den im Boden befindelichjen Trümern wiederhergestellt und das Gebiet für Ausflügler attraktiv gemacht werden soll.
Panoramen:
Über die 13 verließen wir Stettin und überquerten bei Rosówek die Grenze nach Deutschland. Mit ordentlich Seitenwind aber viel Sonne folgten wir der B2 bis zur L200. Weiter ging es bis Bernau und dann über Blumberg und die B158 zurück nach Berlin.
Es war schön wieder mit meinem Bruder mal eine mehrtägige Tour gemacht zu haben, hatte es sich doch in den letzten Jahren leider nicht so ergeben. Wir hatten Glück mit dem Wetter so früh im Jahr, auch wenn es frisch war, blieb es zumindest trocken. Wir sammelten viele Eindrücke und Geocaches und hatten eine gute Zeit.
Karte der Tour:
Kurze Moppedtour mit meinem Bruder nach Stettin. (4 Teile)
- Östlich an der Oder entlang bis Stettin
- Von der Schreibmaschine bis zur Tram
- Der Bismarckturm bei Stettin
- Stettin: Fakten, Fazit und Film






Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten durch diese Website einverstanden. Datenschutzerkärung