Kurzurlaub mit der Blogoma in Südtirol. (3 Teile)
- Bozen, Ritten und ein Burghof
- Ein Regentag in Meran
Der Donnerstag, 8.10., begann mit Regen. Aber wir hatten ja eh Museen eingeplant.
Vom Dom quer durch die Stadt
So ging es zunächst in den Bozner Dom, bzw. genauer den Dom Maria Himmelfahrt. Eine erste Erwähnung der Marienkirche fand in den Jahren 1078–1082 statt. Die im gotischen Stil erbaute Kirche besteht aus einer dreischiffigen Halle, dem Glockenturm und beherbergt die Kanzel, Hoch- sowie Volksaltar und 2 Orgeln.

Bozner Dom: Adresse und Anfahrt
- Ort: Dom Maria Himmelfahrt an der Südseite des Waltherplatzes im Zentrum von Bozen
- Adresse: Pfarrplatz 27, 39100 Bozen
- Anfahrt: Die Bushaltestelle Waltherplatz liegt ganz in der Nähe.
- Öffnungszeiten: Aktuelle Zeiten auf der Seite der Dompfarre[1]
- Eintritt: frei
- Kombinieren: Stadtmuseum und Waltherplatz
Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.
Nach einem ausführlichen Rundgang in der Kirche stand praktischerweise eine Bimmelbahn auf dem Pfarrplatz und wir nutzten direkt die Gelegenheit, vorm Nieselregen geschüzt eine kleine Stadtrundfahrt zu machen.

Die Fahrt führte durch die Altstadt, über die Talferbrücke vorbei am Siegesdenkmal, entlang der Freiheitsstraße bis zum Kloster Muri-Gries und wieder zurück. Natürlich gab es auch ein paar Informationen zur Umgebung.
Schlangen bei Ötzi
Der Regen ließ kurz nach und wir liefen zur Museumsstraße Ecke Sparkassenstraße. Schon von Weitem sahen wir lange Schlangen am Südtiroler Archäologiemuseum. Offenbar wollte zur gleichen Zeit alle Menschen Ötzi besuchen. Das hatten wir zwar auch vor, aber aufgrund der Länge der Schlangen zogen wir es dann doch vor, zunächst in das Stadtmuseum Bozen[2] zu gehen.

Es ist das älteste Museum Südtirols und zeigt kunst- und kulturgeschichtliche Sammlungen im Erdgeschoss und ersten Stock. Weiter oben befand sich zusätzlich eine Ausstellung rund um den ehemaligen Bozner Bürgermeister Julius Perathoner. Seine Amtszeit fiel in die Jahre 1895 bis 1922. Durch seine Bauten, wie beispielsweise das Theater oder Rathaus prägte er das Bild Bozens und sorgte dafür, dass sich Bozen von der Kleinstadt zu einem Tourismuszentrum entwickelte.

Vom Turm des Museums hat man einen guten Blick über die Stadt Bozen, bei Regen geht es leider nicht so weit.
Von dort oben konnte ich auch gut sehen, dass die Warteschlangen am Museum gegenüber immer länger wurden und das verlangte nach einem Alternativprogramm.
Stadtmuseum Bozen: Adresse und Anfahrt
- Ort: Museum mitten in der Altstadt von Bozen, nahe dem Südtiroler Archäologiemuseum
- Adresse: Sparkassenstraße 14, 39100 Bozen
- Öffnungszeiten: Aktuelle Zeiten auf der Seite der Museen in Südtirol
- Eintritt: frei
- Kombinieren: Bozner Dom und Waltherplatz
Angaben ohne Gewähr, Stand Oktober 2026.
Mit Bus und Bahn nach Meran
Wir fuhren daher mit dem Bus von Bozen nach Meran, das hielt uns trocken und wir konnten dennoch etwas sehen. Durch Terlan, Vilpian und Burgstall fuhren wir bis zum Bahnhof Meran, wo der Regen endlich nachließ. In der Bahnhofsbar tranken wir zunächst Espresso und Cola und begaben uns dann auf einen kleinen Spaziergang durch das Stadtzentrum und entlang der Passerpromenade.

Nach der Postbrücke wollten wir mit dem Bus zurück zum Bahnhof. Eine Haltestelle war auch schnell gefunden, an der eigentlich Busse zum Bahnhof fahren sollten, aber irgendwie kamen die nicht. Es gab noch eine andere Haltestelle 50 m hinter einer Biegung, da fuhren ständig Busse in die Richtung, also liefen wir dorthin und dann kamen auf einmal die Busse, die an der anderen Haltestelle fuhren. Aber nochmal zurücklaufen wollten wir nicht, Muttis Beine waren ja doch schon etwas müde. Aber endlich kam auch hier ein Bus wieder und wir konnten am Bahnhof dann direkt in die Regionalbahn zurück nach Bozen umsteigen.
Da es bereits Abend war, als wir in Bozen ankamen, liefen wir in die Altstadt und setzten uns an den Abendtisch im Restaurant Nadamas[3]. Für Mutti gab es nach unserer Bruschetta-Vorspeise auch echte italienische Pasta.


Abschied
Am Freitag, 9.10. schien selbstverständlich schon die Sonne am Morgen, aber das half nichts, denn es hieß abreisen.
Nach dem Frühstück fuhren wir mit Bus Richtung Bahnhof und gingen in das Einkaufszentrum WaltherPark. Wir bummelten durch die Geschäfte, tranken Kaffee und liefen dann langsam rüber zum Bahnhof. Es war ja nicht weit.
Kurz vor der Einfahrt unseres Zuges nach München erklang die Ansage, wie die Wagenreihung wäre und unser Wagen wäre damit im hinteren Bereich. So standen wir eigentlich richtig, aber bei Einfahrt des Zuges bemerkte ich, dass unsere Wagennummer vorn ist. Rennen war natürlich keine Option, also stiegen wir ein und hofften, dass wir bequem nach vorn durchlaufen könnten. Dem war nicht ganz so, der Zug war sehr voll und wir brauchten fast 15 Minuten um 3 Wagen nach vorn zu kommen. Das wurde uns dann auch gleich als verspätete Ankunft in München gutgeschrieben.

Der Umstieg in den ICE war zeitlich kein Problem, aber die Menschenmassen am Kopfbahnhof in München waren doch recht anstrengend. Nach etwas Abwarten konnten wir aber in den Zug, der dann auch pünktlich abfuhr.
Damit wir noch mehr von der Fahrt hatten, verbremste ein Zug vor uns im Gleisabschnitt über ein rotes Signal, so dass wir warten mussten und am Ende mit 34 Minuten Verspätung in Berlin ankamen.

So viel Abenteuer auf der Rückfahrt hatten wir nicht erwartet, aber es war damit dann auch wirklich zu Ende.
Kurzurlaub mit der Blogoma in Südtirol. (3 Teile)
- Bozen, Ritten und ein Burghof
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