Mit dem Motorrad erst in die Schweizer Alpen, dann durch die Dolomiten. Viel Wandern, ein Halbmarathon und mehr. (10 Teile)
- Landstraßen, Schweizer Alpen und Entspannung
- Der Große Aletschgletscher
- Sarnersee Lauf 2024 – alles lief anders
- hinauf zum Jänzi
- Nach Disentis ins Kloster
- der beschwerliche Weg zur Rheinquelle
- Regen auf hochalpinen Straßen und italienische Dörfer
- Über 4 Pässe durch die Wolken nach Venetien
- Um den Eberhofer Kreisel ins Schloss Klösterle
- Schweizer Alpen & Dolomiten: Fakten, Fazit und Film
In Bewegung bleiben ist wichtig, daher war für den Montag nach dem Halbmarathon um den Sarnersee eine Wanderung geplant, da auch das Wetter verprach entsprechend mitzuspielen.
Wir verließen Sachseln kurz nach 8 Uhr und fuhren durch Giswil zur Panoramastrasse, denn wir wollten eigentlich auf den Nünalpstock. Doch kaum angekommen, versperrte auch schon eine Barriere mit Verkehrsschild den Weg. Vermutlich kam es durch den nächtlichen Regen zu einem Erdrutsch, so dass die ganze Panoramastrasse gesperrt war. Für uns hieß das, einen neuen Plan überlegen und dieser sollte der Miesenstock sein. Wir fuhren die Glaubenbergstrasse hinauf bis zum Parkplatz am Glaubenbergpass. Schon auf dem Weg dorthin sahen wir einige Militärfahrzeuge und am Parkplatz stand auch ein Soldat, der Wandernde darauf hinwies, dass auf Grund einer Militärübung das Gebiet gesperrt ist.

Da steckt man einfach nicht drin und wir mussten uns eine dritte Option ausdenken. Wir fuhren zurück nach Langis und begannen unsere Wanderung in Richtung Schwendi-Kaltbad.
Nach A und B, kommt Plan C
Die Wanderwege waren durch den Regen noch gut durchfeuchtet, aber wir waren ordentlich gewappnet. Zunächst schaute wir in die kleine Kapelle, bevor wir langsam unseren Weg durch das Hochmoor fortsetzten.
Immer wieder gab es kleine Informationstafeln entlang des Weges und auch lehrreiche Spiele, wie ein großes Memory, um die Besonderheiten des Hochmoores den Menschen näher zu bringen. Am Ende des Moores ging es dann deutlich steiler bergauf, dort wurde der Wanderweg teilweise vorsorglich mit groben Kunststoffgittern ausgelegt. Das gibt einerseits halt, hilft aber auch der bodennahen Vegetation Fuß zu fassen.
Der Aufstieg wurde zum Ende beschwerlicher, aber wir wurden am Gipfel mit einem tollen Blick über die Wolken hinweg belohnt. Bevor ich auch Pause machte, suchte ich ein paar Meter entfernt vom Gipfelkreuz noch einen Cache[1]. Aber dann hieß es Picknick machen.

Jänzi Panorama
Wo es rauf geht, muss man auch wieder runter
Wir blieben recht lange oben, bevor es einen anderen Weg mit kurzem Blick auf den Sarnersee hinunter ging. Überraschenderweise fühlte er sich nicht leichter an, aber war zumindest kurz vor dem Gipfel als Seniorenweg ausgeschrieben.

Auf dem Weg zurück nach Langis passierten wir auch ein paar schottische Hochlandrinder, die halb im Wald lagen und das Grün genossen. Am Ausgangspunkt angekommen gingen wir noch ins Restaurant des Berghotels Langis[2] auf Kaffee und Eis.
Das waren gut 14 km mit 600 Höhenmetern, die wir in knapp 6 Stunden hinter uns brachten. Kann ich durchaus empfehlen.
Karte der Wanderung:
Mit dem Motorrad erst in die Schweizer Alpen, dann durch die Dolomiten. Viel Wandern, ein Halbmarathon und mehr. (10 Teile)
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