Mit dem Motorrad erst in die Schweizer Alpen, dann durch die Dolomiten. Viel Wandern, ein Halbmarathon und mehr. (10 Teile)
- Landstraßen, Schweizer Alpen und Entspannung
- Der Große Aletschgletscher
- Sarnersee Lauf 2024 – alles lief anders
- hinauf zum Jänzi
- Nach Disentis ins Kloster
- der beschwerliche Weg zur Rheinquelle
- Regen auf hochalpinen Straßen und italienische Dörfer
- Über 4 Pässe durch die Wolken nach Venetien
- Um den Eberhofer Kreisel ins Schloss Klösterle
- Schweizer Alpen & Dolomiten: Fakten, Fazit und Film
Am Dienstag, 3. September, hieß es schon wieder Abschied nehmen, denn mein weiterer Weg sollte mich in den Kanton Graubünden führen.
So schnallte ich kurz vor 8 Uhr meinen Krempel am Mopped fest und fuhr bei 17 °C und bedecktem Himmel Richtung Brünigpass.

Vor dem Brünig gab es ein paar Nieseltropfen, aber hinter dem Pass war es auch schon wieder trocken und ich fuhr weiter durch Meiringen und Innertkirchen.
Pässe so abwechslungsreich wie das Wetter
Anders als am Samstag ging es jedoch nicht rechts ab zum Grimsel, sondern entlang der Sustenstrasse durch unzählige Kurven über den Sustenpass. Die Sonne kam hier etwas stärker zum Vorschein, so dass die Auffahrt gleich noch mehr Spaß machte.
Auf der andereen Seite des Sustenpasses ging es vorbei an Wassen, Göschenen und Andermatt bis zum Oberalppass. Auf dem Weg dorthin sah ich mehrfach den Glacier Express fahren und unsere Wege kreuzten sich oft, bis sich die Gelegenheit bot, direkt an der Strecke ein paar Fotos vom Zug zu machen.
Auf dem Oberalppass war es dann wieder etwas weniger sonnig und ich hielt auch nur kurz für das obligatorische Leuchtturmfoto, wie jedes Mal.
Kurz darauf ging es auch schon wieder weiter, denn mein Ziel hatte ich am Leuchtturm noch nicht erreicht. 20 Kilometer und ein weitere Kurven später kam ich in Disentis/Mustér an und bezog mein Zimmer im Hotel La Furca[1]. Das kleine Zimmer hatte natürlich alles was man brauchte, auch wenn es auf den ersten Blick nicht so offensichtlich war. Direkt am Bahnhof liegt es verkehrsgünstig und dennoch ruhig.

Ich machte mich frisch und spazierte zum Kloster. Es handelt sich dabei um ein Benediktinerkloster, welches um das Jahr 700 gegründet wurde und ein wichtiges geistiges und kulturelles Zentrum ist. Es beherbergt ein Gymnasium und im Nordflügel das Klostermuseum, welche Kultur- und Naturgeschichte der Region zeigt.
Regula Benedicti
Um zum Museum zu gelangen muss man zunächst durch den Gewölbegang an dessen Ende sich die Klosterkriche St. Martin befindet, auch als Weisse Arche bekannt. Der Innenraum ist reich verziert, hat viele Deckengemälde und einen prunkvollen Altar. Zum Museum folgt man einem weiteren Gang und steigt entweder viele Treppen hinauf oder nimmt den Aufzug.
Das Museum befasst sich zunächst mit der Geschichte um das Kloster, zeigt aber eben auch die Mineralienwelt der Region und den Naturlebensraum.
Das Kloster durchlief viele Umbauten, einige sind Bränden geschuldet. So gibt es noch Reste der Grundmauern aus dem jahre 720 und in der heutigen Marienkirche sind die dortigen Apsiden aus dem 10. Jahrhundert. Teile der alten Mauer kann man beispielsweise bei der Krypta sehen.
Ich war fast ganz allein in Kloster und Museum und hatte viel Zeit für das Erkunden. Danach flanierte ich durch den Ort und machte mich grob auf den Weg entlang der Via Alpsu zur Bar Nangijala[2], um dort eine Kleinigkeit zum Abend zu essen.
Das war ein leckerer Abschluss für den Tag und ich ging etwas früher schlafen, denn für den nächsten Tag hatte ich wieder etwas Größeres geplant.
Karte der Tour:
Mit dem Motorrad erst in die Schweizer Alpen, dann durch die Dolomiten. Viel Wandern, ein Halbmarathon und mehr. (10 Teile)
- Landstraßen, Schweizer Alpen und Entspannung
- Der Große Aletschgletscher
- Sarnersee Lauf 2024 – alles lief anders
- hinauf zum Jänzi
- Nach Disentis ins Kloster
- der beschwerliche Weg zur Rheinquelle
- Regen auf hochalpinen Straßen und italienische Dörfer
- Über 4 Pässe durch die Wolken nach Venetien
- Um den Eberhofer Kreisel ins Schloss Klösterle
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