Eine Motorradreise in die Slowakei, durch die Hohe Tatra und nach Ungarn. Es ging u.a. nach Trenčín, Budapest, Bratislava und es gab jede Menge Burgen und Türme. (12 Teile)
- Ins Zentrum des Waagtals
- Hoch in die Tatra
- Mit der Seilbahn in die Wolken
- Auf einen Trdelnik nach Kosice
- Schuhe am Budapester Donauufer
- Mit dem Schiff über die Donau
- Im Untergrund von Budapest
- Grenzgänger im Dreiländereck
- Im Ufo über Bratislava
- hoch und runter in Bratislava
- Mit einem Fahrrad fing alles an
- Westkarpaten: Fakten, Fazit und Film
Tag 6 begrüßte mich mit Sonne. Ich schnalle das Gepäck auf und gehe zum Frühstück.
Ich fahre zunächst nach Süden raus aus Kosice, an einem großen Kreisverkehr, den ich auf der Karte des Navis sah, meint die Ansage, dass ich die Straße verlassen soll. Die Route folgte jedoch weiterhin der Straße auf der Karte. Ab diesem Zeitpunkt gab es keine Ansage mehr und kurz vor Ortsausgang meinte das Navi, dass es noch 6000 km sind.
So blieb mir nichts anderes übrig als an jedem Abzweig den Blick auf die Karte zu richten. So ging dies über mehrere auch sehr kurvige Kilometer. Da die geplante Route nicht an Hauptstraßen entlang ging, gab es auch nur wenige Schilder, die mir hier hätten helfen können. So ging dies über mehrere Kilometer, gefühlt hunderte, aber ich glaub es waren nur 40 oder 50 km.
In irgendeiner kleinen Serpentine fing sich das Navi wieder und war auf Kurs.
Enttäuschung an der Türkischen Brücke
Da ich nicht wie üblich am Beginn des Tages tankte, es war ja noch genug vom Vortag drin, bestand mittlerweile die Notwendigkeit zum Nachfüllen. Vor meinem ersten Tagesziel, die Türkische Brücke, fuhr ich in Poltár auf eine Tankstelle, die zwar offen, aber kein Benzin hatte. Ich fragte wo denn die nächste auf der Route zur Türkischen Brücke sei und setzte dann meine Fahrt fort.
An der Türkischen Brücke angekommen, gab es gar nicht so viel zu sehen. Ich weiß auch gar nicht mehr, wo ich davon las und so machte ich nur ein paar Bilder, aber drüber fahren durfte man natürlich nicht.
Die Türkische Brücke über den Fluss Ipeľ in Poltár, im Süden der Mittelslowakei, ist die drittälteste erhaltene Brücke ihrer Art in der Slowakei.
Die ästhetisch eindrucksvolle Steinbrücke mit drei Bögen befindet sich in einem Stadtteil von Poltár der Zelené genannt wird. Die Brücke stammt aus der Zeit der türkischen Vorherrschaft in dieser Region in den Jahren 1554 bis 1593.
In Opatová tankte ich und da mein Starter-Knopf mal wieder rummuckte, könnte ich mir auch eine frische Dose WD-40. Über die 71 ging es dann über die Grenze nach Ungarn.

Auf der ungarischen Seite folgte ich der 21 bis zur Autobahn M3, die mach nach Budapest brachte.
Es ist heiß in Budapest
Auf dem Weg nach Budapest wurde es immer wärmer, das Thermometer zeigte 30 °C und ich war froh, als ich endlich am Hotel Regnum Residence[1] ankam. Ins Hotel-Parkhaus durfte ich leider nicht mit dem Motorrad und da überall Parkraumbewirtschaftung gilt, half mir der Concierge mit dem Einrichten der Park-App. Als ich dann endlich den digitalen Parkschein lösen wollte, meldete die App, dass ich mit dieser Fahrzeugklasse hier nicht parken könne.
Der Concierge rief bei der zuständigen Stelle an und erfuhr, dass das Parken für Fahrzeuge mit 2 Rädern kostenlos ist. Er versicherte mir auch, dass das eine sichere Gegend ist, aber ein Extra-Schloss konnte natürlich auch nicht schaden. Ich bezog das Zimmer und machte mich frisch.
Im Vorfeld hatte ich mir schon die Budapest-Card[2] gekauft, aber da diese nicht digital verfügbar ist, musste ich sie noch abholen. So lief ich zunächst zum Bahnhof Déli pályaudvar, denn so stand es auf dem Ausdruck.
In der Schalterhalle zog ich eine Nummer und nach kurzer Wartezeit teilte man mir mit, dass ich dort den Gutschein nicht gegen die Karte tauschen könnte und ich woanders hin muss. So spazierte ich den langen Weg auf die andere Donauseite zum Deák Ferenc tér, zog wieder eine Nummer und bekam dann meine 48 Stundenkarte. Diese beinhaltet den kompletten ÖPNV und viele Rabatte oder kostenlose Eintritte.
Mit dem Bus fuhr ich dann ans Donauufer und zur Kunstinstallation Schuhe am Donauufer zur Erinnerung an die im zweiten Weltkrieg von Faschisten Ermordeten.
Auch das Parlamentsgebäude und andere Skulpturen findet man in der Umgebung.
Ich schlenderte noch ein wenig entlang der Donau bis ich mit der Metro wieder zum Deák Ferenc tér, um dann in einer der Nebenstraßen in den Vegan Garden[3] zum Abendessen einkehrte.
Hier gönnte ich mir ganze 3 Gänge, denn die Karte versprach sehr gutes Essen und dem war auch so. So gab es für mich Sommerrollen, Moussaka und Eis.
Auf dem Rückweg zum Hotel begab ich mich noch auf die Suche nach 2 Caches[4], die ich recht schnell fand und mir noch einen Blick auf das im abendlichen Sonnenlicht stehende Parlamentsgebäude gewährten, bevor sich der Tag dem Ende neigte.
Karte der Tour
Eine Motorradreise in die Slowakei, durch die Hohe Tatra und nach Ungarn. Es ging u.a. nach Trenčín, Budapest, Bratislava und es gab jede Menge Burgen und Türme. (12 Teile)
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- Im Ufo über Bratislava
- hoch und runter in Bratislava
- Mit einem Fahrrad fing alles an
- Westkarpaten: Fakten, Fazit und Film

































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