Eine Motorradreise in die Slowakei, durch die Hohe Tatra und nach Ungarn. Es ging u.a. nach Trenčín, Budapest, Bratislava und es gab jede Menge Burgen und Türme. (12 Teile)
- Ins Zentrum des Waagtals
- Hoch in die Tatra
- Mit der Seilbahn in die Wolken
- Auf einen Trdelnik nach Kosice
- Schuhe am Budapester Donauufer
- Mit dem Schiff über die Donau
- Im Untergrund von Budapest
- Grenzgänger im Dreiländereck
- Im Ufo über Bratislava
- hoch und runter in Bratislava
- Mit einem Fahrrad fing alles an
- Westkarpaten: Fakten, Fazit und Film
Für den 8. Reisetag ging es nach dem Frühstück etwas raus aus Budapest. So lief ich zunächst in Richtung Bushaltestelle Margaretenbrücke und auf dem Weg dorthin nahm ich natürlich einen kleinen Abstecherzum Gyóni Géza tér in Kauf, da auch hier sich ein Geocache[1] versteckte, den ich loggte.
Danach ging es mit dem Bus zur Sesselliftstation Zugliget und dem Lift hoch hinauf auf den János-hegy, einem Hügel mit 528 m Höhe. Oben angekommen, lief ich in Richtung Elisabeth-Turm. Zur gleichen Zeit fand dort ein Wettkampf im Rollerski statt. So waren hier neben Wanderern auch viele Sportler und Publikum unterwegs.
Panorama Sessellift
Der Elisabeth-Turm ist ein Kalksteinturm aus dem Jahr 1911 der mit einem Aufstieg über 100 Stufen eine Aussicht über Budapest bietet, welche bei gutem Wetter bis zu 80 km reicht.
Panorama Elisabeth-Aussichtsturm
Auch hier ganz oben hat sich eine kleine Dose[2] versteckt und ich musste ein Augenblick warten, bis ich allein und unbeobachtet war, um den Cache zu loggen.
Da die Sportveranstaltung in der Zwischenzeit beendet war, spazierte ich noch etwas umher auf dem Johanneshügel und suchte noch 2 weitere Caches[3], bevor ich mit dem Sessellift wieder hinabfuhr.

Es geht in den Untergrund
Wieder unten angekommen, warte ich auf den Bus und fuhr, mit Umsteigen zur Palvolgyi-Höhle[4]. Diese 1904 gefundene Höhle führt mit einem rund 500 m langen und teils sehr engen Weg an Stalaktiten, Stalakmiten und interessanten Felsformationen vorbei.

Panorama Palvolgyi Höhle
Die Führung wird in Ungarisch gemacht, aber es gibt zusätzlich Audioguides in anderen Sprachen. Nach rund 1,5 Stunden durchquerten wir die Höhle, selbstverständlich durfte auch die komplette Dunkelheit nicht fehlen. Die einzelnen Höhlenteile sind recht klein, aber dennoch sind die Gebilde nicht weniger interessant.
Die kühle Luft war sehr angenehm, an diesem wieder recht heißen mit fast 30 °C warmen Tag in Budapest.
Noch ein Turm in Budapest
Mit Bus und Tram fuhr ich wieder zurück in die Innenstadt, genauer zur Maria-Magdalena-Kirche, welche bis auf den Turm nur als Ruine vorhanden ist. Der Turm, auf dem man selbstverständlich aufsteigen kann, wird auch Buda Turm[5] genannt und bietet auch einen schönen Ausblick über die Dächer Budapests.
Die aus dem Mittelalter stammende Kirche wurde 1944 bei der Schlacht um Budapest stark beschädigt und bis auf den Turm später demoliert, ein Chor-Fenster wurde später rekonstruiert.
Bevor ich den Turm betrat, signierte ich das Logbuch des zugehörigen Caches[6] und erklomm dann die 170 Stufen.
die Kugeln rollen lassen
Der Tag neigte sich langsam dem Ende und durch Zufall fand ich auf dem Weg zum Abendessen noch das Flippermúzeum[7]. Das Museum bietet eine Sammlung von über 140 Flippern, Arcade- und Spielautomaten. Aber nur weil es Museum heißt, bedeutet es nicht, dass man nichts anfassen darf.

Alle Automaten sind, sofern in Betrieb, spielbar, aber ohne Münzeinwurf, also einfach Eintritt zahlen und stundenlang flippern.
Das hat wirklich riesig Spaß gemacht dort an den alten und sehr alten Automaten und nach dem vielen Spielen hatte ich auch ordentlich Hunger.
Da mir der Vegan Garden schon beim erstem Mal gut gefiel und es noch weitere tolle Gerichte auf der Karte gab, ließ ich den Abend mit Tortillachips, Marokko Style Kichererbsen Ragout und Pistazien-Mousse ausklingen.
Eine Motorradreise in die Slowakei, durch die Hohe Tatra und nach Ungarn. Es ging u.a. nach Trenčín, Budapest, Bratislava und es gab jede Menge Burgen und Türme. (12 Teile)
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- Grenzgänger im Dreiländereck
- Im Ufo über Bratislava
- hoch und runter in Bratislava
- Mit einem Fahrrad fing alles an
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