Ins Zentrum des Waagtals

Teil 1 von 12 des Reiseberichts 2024.3 Westkarpaten

Nach dem letztjährigen Besuch der Schneekoppe[1] fiel mir auch ein, dass früher auch viele Menschen gern in die Hohe Tatra fuhren. Daher setzte ich mir für die diesjährige Frühsommerreise unter anderem auch die Hohe Tatra als Ziel, konkret die Slowakei und weil es sich örtlich ebenso anbietet, mit einem Abstecher nach Ungarn. Damit stand das Ziel Westkarpaten, denn die Hohe Tatra ist der höchste Teil der Karpaten, fest.

So fuhr ich am Samstag den 1. Juni mit Sonne und nur wenigen Wolken in Berlin los. Zunächst ging es nach Frankfurt an der Oder, wo ich eben jenen Fluß nach Polen überquerte. Immer den Landstraßen folgend, ging es weiter nach Süden. Mein geplantes Zwischenziel war Wałbrzych und gut 100 km vorher zog sich der Himmer schnell zu, es wurde dunkel, fast schwarz und die Schleusen öffneten sich.

kein feuchtfröhliches Vergnügen

Ich hielt kurz an, um mir die Regenpelle überzuwerfen, denn bei der Menge, hält auch die gute Textilkombi nicht ewig. Das war auch wirklich eine gute Entscheidung, denn es wollte wirklich lange nicht aufhören mit dem Regen. Erst als ich Wałbrzych am Nachmittag erreichte und kurz bevor ich auf den Parkplatz am Hotel[2] fuhr, war die starke Dusche vorbei.

Ich checkte ein, machte mich kurz frisch und ging in der Umgebung bei dann sonnigem Himmel etwas spazieren und schaute mir die Umgebung an. Von Wałbrzych aus kann man gut in die Berge sehen, auch zum Chełmiec, einem erloschenen Vulkan, auf dem nun unter anderem auch ein großes Kreuz steht.

Zum Abendessen ging es zu MAMYTO Sushi[3], da dort auch einige vegane Optionen angeboten wurden.

Gesätigt ging es zurück ins Hotel und zeitig ins Bett.

Über die Grenze zur Slowakei

Nach dem Frühstück packte ich meine Sachen, der Himmel war grau und es sah nach Niesel aus. Beim Tankstopp entschlo ich mich, sicherheitshalbe wieder die Regenpelle anzuziehen, aber wie das immer so ist, viel Regen gab es lange nicht, erst an der Grenze zwischen Polen und Tschechien nieselte es kurz, danach blieb es wieder trocken, bis ich die slowakische Grenze erreiche.

Grenzübergang Slowakei
Grenzübergang Slowakei

Kaum bin ich rüber und auf den Weg nach Trenčín kommt auch schon die Sonne raus. Ich sehe schon die Burg von weitem und es dauert nicht lange und ich bin schon mitten drin.

Trenčín ist eine alte Siedlungsstadt und liegt im Westen der Slowakei, am Mittellauf der Waag und dem namensgebenden Tal.

Den Weg zum Hotel fand ich nicht gleich, das lag aber nicht am Navi, sondern an der Beschilderung, die da meinte, dass es Fußgängerzone sei. Nach einigem Überlegen und Beobachten, war klar, man darf dennoch einfahren, was ich auch tat und nur wenige Meter später, stand ich dann auch schon auf dem Hotelparkplatz.

Dem Namen Hotel pod hradom[4] entsprechend, war das Hotel direkt unter der Burg. Ich checkte ein und nutzte sogleich die Gelegenheit die Burg zu besuchen.

Die im 11. Jahrhundert erbaute Burg auf einem steilen Felsen, bietet heute einen tollen Blick über die Stadt. Speziell vom alten Wohnturm, dem Matthäus-Turm.

Nach dieser geschichtlichen Exkursion ging ich hinunter in die Alstadt von Trenčín, um zunächst eine Kleinigkeit in der La Donuteria[5] zu verzehren, damit ich gestärkt die weitere Umgebung erkunden und den einen oder anderen Cache[6] finden kann.

Damit war auch dieser Tag schon fast zu Ende und ich ging zurück ins Hotel, denn das dortige Restaurant bot eine leckere vegane Paella als geeigneten Abschluss des Tages.

Karte der Tour:

Download file: 01-westkarpaten-anfahrt.gpx

  1. [1] Reisebericht Böhmen 2023
  2. [2] Hotel A’propos
  3. [3] MAMYTO Sushi
  4. [4] Hotel pod hradom
  5. [5] La Donutaria
  6. [6] GCYJ9V ziacka knizka (Traditional Cache), GC8VPY8 Centralna (obnovena) (Traditional Cache)

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